Die Insel der Smaragdküste – Sardinien
Sardinien ist die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Nicht umsonst trägt die Insel auch den Namen Smaragdküste. Wer sich vom Meer nähert, sieht, wie an den feinen Sandstränden von Sardinien das Meer türkisfarben bis zum tiefen Grün leuchtet. Dahinter erheben sich die Hügel, dunkles Macchia-Gesträuch und schimmernde weiße Granitfelsen. Den Anblick genießt auch, wer im Flugzeug einen guten Fensterplatz hat. Nicht nur weiße, auch rote Granitfelsen tragen zu der Farbigkeit der Küste bei. So macht schon dieser wunderbare Anblick richtig Lust auf den Urlaub in einer so wunderbaren Umgebung. Die Insel ist ein Naturreservat, da hier eine Großzahl von selten Tieren und Pflanzen zu finden ist.
Sardinien – alles, was Urlaub braucht
Die Insel Sardinien verwöhnt ihre Gäste mit einer einmalig schönen Landschaft. Die schimmernden Küsten mit ihren Sandstränden sind noch nicht alles. Zwischen den Granitfelsen finden sich einsame Buchten, die Ruhe und Badefreude ohne das Gewühl überlaufender Strände versprechen. Wer sich in das Innere der Insel aufmacht, trifft auf romantische kleine Bergdörfer, in denen das Leben vor langer Zeit zum Stillstand gekommen zu sein scheint. Daneben gibt es Weiten, die menschenleer sind. Hier gibt es nur das dichte Macchia-Gebüsch, die Felsen, die so bizarre Formen angenommen haben, dass es scheint, ein Künstler habe sie gemeißelt. Mancherorts erinnerte die Landschaft an die Aufnahmen vom Mond. Doch gerade dies ist einer der besonderen Reize dieser Insel. Eine Sehenswürdigkeit der Natur ist das Bergmassiv Limbara mit 1359 Meter Höhe. Auf den mächtigen Bergen können Wanderer zwischen den Flaum- und Steineichen herumklettern. Der Wanderer trifft auf Höhlen und auf Flusstäler, die sich tief in die Felsen gegraben haben. Die Berge der Punta La Marmora und Bruncu Spina sind über 1.800 Meter hoch. Von Sardinien kann noch eine Fahrt zur vorgelagerten Insel La Maddalena und weiter nach Caprera unternommen werden. Hier ist das Haus des italienischen Nationalhelden Garibaldi zu besichtigen. Weitere Ausflüge können nach Sosta Smeralda, Costa Verde, Costa Paradiso oder Costa del Sud führen.
Mediterranes Klima und freundliche Menschen
Während des ganzen Jahres sind die mediterranen Temperaturen auf Sardinien angenehm, auch im Winter – trotz der dann häufigen Stürme. Reisende, die auf der Insel mit dem Auto, zu Fuß oder Motorrad unterwegs sind, werden immer wieder auf einen freundlichen Empfang durch die gastfreundlichen Sarden treffen. Auf ein wenig Sprachenvielfalt sollte man gefasst sein. Öffentlich wird zwar italienisch gesprochen, doch sonst sprechen die Menschen auf Sardinen etliche sardische, katalanische, korsische Dialekte.
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